Neuerscheinung: »Geschichte des Kunsthandels in der Schweiz«

  • Histoire du marché de l’art en Suisse

  • Storia del mercato dell’arte in Svizzera

#Zürich, 24. September 2026

Wie wurde die #Schweiz zu einem Zentrum des Kunsthandels und wer sind dessen Akteure? Antworten auf diese Fragen gibt ein dreibändiges #Überblickswerk zur #Geschichte des #Kunsthandels in der Schweiz, ergänzt durch eine frei zugängliche #Datenbank. Die Publikation und das elektronische Rechercheinstrument sind Ergebnisse eines Forschungsschwerpunkts am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft (SIK ISEA). Gemeinsam eröffnen sie neue Perspektiven auf die Entwicklung eines zentralen kulturellen und wirtschaftlichen Netzwerks.

Die nun vorliegende #Publikation beleuchtet die Geschichte des Kunsthandels in der Schweiz erstmals von seinen Anfängen in der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart sowie in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen aus historischer, kunstgeschichtlicher, ökonomischer und rechtlicher Perspektive. Auf 1.104 Druckseiten versammelt das Überblickswerk 65 Textbeiträge von insgesamt 55 ausgewählten Autoren. Diese Beiträge basieren teilweise auf bislang nicht zugänglichen Archivquellen und behandeln alle Landesteile. Darüber hinaus umfasst die Publikation Karten von #Zürich, #Lausanne und #Lugano, die anhand von ausgewählten Zeitpunkten beispielhaft die Entwicklung der Kunsthandelsszene visualisieren, sowie einen rund 950 Einträge zählenden Index der vorkommenden Akteure des Kunsthandels (Personen, Institutionen, Plattformen, Verbände et cetera).

Zeitgleich mit der Publikation des Überblickswerks wird die im Rahmen des Forschungsschwerpunkts aufgebaute Datenbank von rund 2.500 Kunsthandelsakteuren ins Online Rechercheportal von SIK ISEA integriert. Es wird sich dabei um die erste Plattform handeln, auf der verlässliche Informationen zu Akteuren des schweizerischen Kunsthandels für alle Interessierten zentral und kostenfrei zugänglich gemacht werden. Damit wird diese Datenbank das massgebliche Rechercheinstrument für die zukünftige Kunsthandelsforschung sein.

Das Projekt wurde finanziert vom Schweizerischen Nationalfonds (#SNF), von der Thomas & Doris Ammann Stiftung in Zürich, der Ernst Göhner Stiftung in #Zug, der Hulda und Gustav Zumsteg Stiftung in Zürich, der Stiftung Familie Fehlmann in #Winterthur, der Galerie Kornfeld Auktionen AG in #Bern und der Walter Haefner Stiftung in Zürich.

Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft (SIK ISEA)

Das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK ISEA) ist seit über 7 Jahrzehnten das führende kunsthistorische und kunsttechnologische #Kompetenzzentrum in der Schweiz. Schwerpunkte seiner Aktivitäten sind #Forschung, #Dokumentation, #Wissensvermittlung und #Dienstleistungen im Bereich der Bildenden #Kunst. Im Zentrum steht dabei das Kunstschaffen in der Schweiz vom #Mittelalter bis zur #Gegenwart.

Das landesweit tätige Institut mit Hauptsitz in Zürich, einer Antenne romande an der Universität Lausanne (UNIL) und einem Ufficio di contatto am Museo d’arte della Svizzera italiana (MASI) in #Lugano hat den Status eines autonomen und nicht profitorientierten Forschungsinstituts. Mehr 🔗 …

Angaben zur Publikation

Tabea Schindler, Roger Fayet, Monika Brunner und Claudia Lehmann (Herausgeber), »Geschichte des Kunsthandels in der Schweiz – Histoire du marché de l’art en Suisse – Storia del mercato dell’arte in Svizzera«, Zürich, Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft (SIK ISEA), Scheidegger & Spiess, 2026, ISBN 978 3 03942 319 4, 16 mal 23 Zentimeter, 1.104 Seiten, 180 farbige Abbildungen und 91 Schwarzweißabbildungen, 3 Bände in Schuber, gebunden, 99 Schweizer Franken, die Publikation erscheint zugleich im Open Access auf dem von der Universitätsbibliothek Heidelberg kuratierten #Repositorium »arthistoricum.net – ART Books« (DOI 10.11588/arthistoricum.1809).

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