Saisoneröffnung des Städtischen Musikvereins Lippstadt mit der »British Proms Night«, 13. September 2026
- Es spielt die Philharmonie Südwestfalen
#Lippstadt, 21. August 2026
Der Musikverein Lippstadt bringt am Sonntag, 13. September 2026, die traditionsreiche Atmosphäre der #Londoner Royal Albert Hall ins #Stadttheater. Gemeinsam mit der #Philharmonie #Südwestfalen unter der Leitung von Russell Harris entfaltet sich ein Programm, das schottische Spätromantik von Hamish MacCunn und Granville Bantock, Joseph Haydns wegweisendes Trompetenkonzert sowie Tänze von Malcolm Arnold vereint. Der Abend gipfelt im schon rituellen Finale mit Hubert Parrys »#Jerusalem« und Edward Elgars legendärem »Pomp and Circumstance«.
Die #Leitung hat Russell Harris, als Solisten stellen sich die Sopranistin Mirjam Theil und der Trompeter Sandro Hirsch vor, dem am 10. September 2026 im Rahmen des Konzertzyklus der traditionsreiche »Brüder Busch Preis« verliehen wird. Der Preis dient der Förderung hochbegabter Musiker. Mit der Namensgebung soll das Andenken an die aus dem Siegerland stammenden 5 #Busch #Brüder wachgehalten werden. Er wird jährlich in Zusammenarbeit mit der Philharmonie Südwestfalen ausschließlich an Finalisten des Internationalen #ARD #Musikwettbewerb #München vergeben.
Der erste Teil des Konzerts widmet sich der musikalischen #Vermessung des Nordens. #Schottland galt dem viktorianischen Bildungsbürgertum als Sehnsuchtsort. Hamish MacCunns Konzertouvertüre »The Land of the Mountain and the Flood« sowie Granville Bantocks »Scenes from the Scottish Highlands« sind keine bloßen Postkartenmotive in Notenform. Sie zeigen, wie das späte 19. Jahrhundert versuchte, karge Landschaften und traditionelle Folklore in sinfonische Form zu übersetzen.
Einen bewussten Bruch in dieser #Romantik Linie markiert Joseph Haydns #Trompetenkonzert Es Dur. #Haydn schrieb das Werk 1796 für eine technische Revolution: die damals neu erfundene Klappentrompete. Der Komponist hatte eine außergewöhnlich enge Verbindung zu #England, die vor allem mit seinen beiden London Reisen Zusammenhängt. Dort wurde Haydn wie ein europäischer Star gefeiert und konzertierte sowohl vor dem englischen Königshaus als auch vor einem großen Publikum. Seine teilweise in England komponierten Londoner Sinfonien waren für seinen Ruhm in Europa von großer Bedeutung.
Erst sie erlaubte es dem Instrument, sich aus den rein signalhaften #Naturton #Fanfaren zu lösen und flüssige, chromatische Melodien zu spielen. Haydns Werk ist somit das Dokument eines historischen Wendepunkts, an dem die #Trompete flügge wurde.
Nach der Pause wechselt die Perspektive vom Historischen zum Feierlichen, als Sprungbrett für jenes Finale, das jede echte »Last Night of the Proms« auszeichnet. Wenn schließlich die »Fantasia on British Sea Songs«, Hubert Parrys Hymne »Jerusalem« und Edward Elgars »Pomp and Circumstance Nummer 1« erklingen, wird die Trennung von Bühne und Saal aufgegeben.
Das Konzert beginnt um 18 Uhr im #Stadttheater. Karten sind bei der #Kulturinformation im #Rathaus, Telefon +49294158511 🔗, bei Reservix 🔗 und an der Abendkasse erhältlich.
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Foto: Stadttheater Lippstadt, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen
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