Inspirierend, verbindend, ausstrahlend – Konzertabend mit dem Detmolder Kammerorchester, 26. Mai 2026

#Detmold, 18. Mai 2026

Mit einem Programm, das musikalische Lebenslust in ihrer schönsten Form erfahrbar macht, ist das Detmolder Kammerorchester am Dienstag, 26. Mai 2026, um 19.30 Uhr, im #Konzerthaus Detmold zu Gast. Unter der Leitung von Daniel Stabrawa präsentieren die Musiker im 4. Abonnementkonzert ein ohrenverwöhnendes Programm, das Werke von Georg Friedrich Händel, Mieczysław Karłowicz und Peter Iljitsch Tschaikowski vereint.

Blüte des #Barock

Die 12 #Concerti #Grossi Opus 6 von Georg Friedrich Händel sind eine wahre Fundgrube für dessen kompositorischen Künste. Nicht zuletzt wegen der Überfülle an originellen musikalischen Ideen gehören sie zu den schönsten Blüten der barocken Instrumentalmusik überhaupt. Händel schrieb sie wie in einem Schaffensrausch binnen weniger Wochen zwischen dem 29. September und dem 30. Oktober 1739 – das entspricht einem Durchschnitt von 2 Sätzen pro Tag. Für den Einstieg in den Konzertabend hat Daniel Stabrawa das Concerto grosso A Dur, opus 6/11, HWV 323, ausgewählt.

Von lyrisch melancholischer Schönheit

Ein Frühwerk des polnischen Komponisten Mieczysław Karłowicz, das mit seiner üppigen Klangschönheit an sinfonische Werke von Richard Strauss erinnert, ist die Serenade für Streichorchester in C Dur. Was dem Hörer hier an klangfarblicher Opulenz und packender Dramenkonzeption dargeboten wird, zeugt einmal mehr davon, dass sein Schöpfer in der ersten Liga der Fin de siècle Komponisten spielt – und lässt schmerzlich die Frage aufkommen, was der im Alter von nur 33 Jahren bei einem Skiunfall tödlich verunglückte Karłowicz der Nachwelt noch hätte hinterlassen können.

Eine Hommage an #Mozart

Der Abend klingt aus mit Peter Iljitsch Tschaikowskis strahlender »Serenade für Streicher« in C Dur, opus 48, mit der sich der große russische Komponist vor seinem Idol Wolfgang Amadeus Mozart verneigt. Die Komposition, die eines der zentralen Werke der Gattung darstellt, verbindet klassizistische Transparenz mit romantischer Innigkeit. Die vier Sätze bezaubern mit strömender #Melodik und #Klangsinnlichkeit – sei es der mozartische Kopfsatz »in Form einer Sonatine«, die melancholische »#Elegia« oder das mitreißende Finale. Insbesondere der elegante #Walzer des 2. Satzes hat sich im Laufe der Zeit oftmals verselbständigt und wird häufig separat aufgeführt. Seine eingängige Melodie verführt zu Träumerei – so leicht, so schwerelos kommt er daher. Kenner der Materie wissen indessen, dass es zu den schwersten Übungen überhaupt gehört, etwas »Leichtes« zu komponieren, ohne dabei billig zu wirken. Und auch, dass es nicht weniger zu den schwersten Übungen gehört, das »Leichte« genauso leicht daherkommend zu spielen …

Tickets und Informationen

Eintrittskarten kosten zwischen 13 Euro und 26 Euro (ermäßigt 6 Euro bis 13 Euro) und sind bei der »Lippischen Landes Zeitung«, der Touristinfo Detmold, bei Reservix 🔗 und beim Detmolder Kammerorchester 🔗 erhältlich. An der Abendkasse kosten Tickets zwischen 16 Euro und 30 Euro (ermäßigt 8 Euro bis 15 Euro). Studenten (#HFM, TH OWL) und Schüler der Brahms Musikschule erhalten freien Eintritt bei verfügbaren Restplätzen. Ein #Einführungsvortrag im #Palais (»Gartensaal«, Neustadt 22) stimmt um 18.30 Uhr bereits auf das Konzert ein. Mehr 🔗 …

Dienstag, 26. Mai 2026, 19.30 Uhr, Konzerthaus Detmold, Detmolder Kammerorchester, Daniel Stabrawa (Leitung) …

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