»Sounding Situations« bei der Ausstellung »150 Jahre Bayreuther Festspiele und 50 Jahre Richard Wagner Museum«, 23. Juli bis 4. Oktober 2026

#Berlin, 9. Juli 2026

Das Hamburg Berliner #Musiktheaterkollektiv »#Sounding #Situations« wurde mit der Produktion »Wagner Weltweit« zur Sonderausstellung »50/150 – Utopie und Echo. 150 Jahre Bayreuther Festspiele und 50 Jahre Richard Wagner Museum im Haus Wahnfried« eingeladen.

Wagner is not over: Der »#Ring« wird zur #Privatarmee. Was verbindet Richard Wagners »Ring des Nibelungen« mit Putins berüchtigter Söldnertruppe »Wagner Group«? Mehr als ein Name. »Sounding Situations« bringt seine aufsehenerregende Produktion »Wagner Weltweit« (2025, #Kampnagel #Hamburg, Deutsche Oper Berlin) in das Richard Wagner Museum Bayreuth. Während der »Bayreuther Festspiele« 2026 wird aus dem #Musiktheaterprojekt ein #Resonanzraum, der erfahrbar macht, wie das Phänomen Wagner bis heute nachhallt – als Komponist, Mythos, Privatarmee und politische Chiffre. Die Installation wird selbst zur begehbaren Bühne, die Inszenierung verdichtet sich zum installativen Resonanzraum.

Die musikalische Welt von »#Wagner #Weltweit« stammt von Musikern der Berliner #Echtzeit #Szene – einer #Ästhetik der #Reduzierung und des genauen Hörens, die dem #Pathos der üblichen Wagner Rezeption entgegensteht. Und gerade darin liegt ihre Kraft: Sie öffnet einen anderen Zugang zu der Frage, wie Musik politische Gefühle erzeugt, verstärkt und stabilisiert. Für #Bayreuth wurden die Kompositionen neu eingespielt und elektronisch bearbeitet: ein »Echtzeit Wagner«, der den musikalischen Kosmos des »Ring des Nibelungen« als Klangmaterial der Gegenwart befragt.

Die Parallelmontagen der Produktion – #Walhall und #Flugzeugabsturz, #Rheingold und #Söldnergold, #Brünnhildes #Verrat und der Verrat an den #Söldnern, #Nothung und die #Verherrlichung der #Waffe, #Hagens #Intrigen und #russische #Propaganda – bleiben im neuen Setting präsent. Es ist eine Einladung, die Verbindungen zu entdecken und Wagner aus der Gegenwart heraus neu zu befragen.

Ausstellungseröffnung am Vortag des Starts der Bayreuther Festspiele 2026 am 23. Juli 2026. Die Sound Installation ist vom 23. Juli bis zum 4. Oktober 2026 während der »Bayreuther Festspiele« im #Museumsneubau (#Ausstellungshalle) des Richard Wagner Museums Bayreuth zu besichtigen. Weitere Künstler der Sonderausstellung sind Felix Burger, Georg Nussbaumer und Antoine Wagner. Weitere Informationen hier 🔗 und hier 🔗.

Über das Projekt

Der Resonanzraum »Wagner Weltweit« basiert auf der gleichnamigen Musiktheaterproduktion, dem ersten Teil der #Trilogie »Distant Resonances« von »Sounding Situations«. In der ursprünglichen Bühnenproduktion trafen politische #Recherche, #Echtzeit #Musik, digitale #Mythologien und Richard Wagners Wirkungsgeschichte aufeinander. Für das Richard Wagner Museum Bayreuth wird dieses Material neu arrangiert. Mehr 🔗 …

Projektbeteiligte

Künstlerische Leitung, Musik und Ausstellungskonzept »Sounding Situations«, Ausstellungsdesign Doris Dziersk, Video Severin Renke, Kamera und Schnitt Federico Neri, Text Jens Dietrich, Performance Hauke Heumann, Sopran Nina Guo, Klarinette Michael Thieke, Horn Elena M. Kakaliagou, Kontrabass Klaus Janek, Elektronik Milena Kipfmüller, Technische Leitung Chris Umney, Grafikdesign Stephanie Roderer, Kostüm Anja Ruschival, Grafikdesign Projektionen Sonya N – »Class Digital Graphics« Prof. Christoph Knot – HFBK Hamburg, Mitarbeit Regie, Arrangement Social Media Projektionen Franziska Jakobi, Presse Sarah Rosenau, Dramaturgie Deutsche Oper, Flavia Wolfgramm, Produktion Micaela Trigo, Ann Leonie Niss

»Wagner Weltweit« ist eine Coproduktion von Kampnagel Hamburg und Deutsche Oper Berlin. Gefördert von der Behörde für #Kultur und #Medien #Hamburg, dem Fonds »Darstellende Künste«, der Rudolf Augstein Stiftung, der »Zeit Stiftung Bucerius« und der Ilse und Dr. Horst Rusch Stiftung.

»Sounding Situations«

»Sounding Situations« entwickelt #Musiktheater, bei dem sich #Theater, #Musik und Publikum in einem physischen und imaginären Raum für künstlerische Aktionen treffen. Ihre Projekte schaffen Momente, in denen politische Kunst, aktuelle Fragen unserer Gesellschaft, Realität, Utopie und künstlerische Magie zu einem vielschichtigen Kunstwerk verschmelzen. Das #Kollektiv, bestehend aus Milena Kipfmüller, Klaus Janek und Jens Dietrich, erforscht seit 2014 theatrale Situationen zwischen Musiktheater, Inszenierung und Komposition mit Live Musik, Instrumenten, Aufnahmen, Samples, Sprache und Live Schnitt. Oft arbeitet die Gruppe zwischen Ländern, Kontinenten und kulturellen Grenzen in trans traditionellen Experimenten. Ein Schwerpunkt liegt in der Live Bearbeitung von musikalischem Originalmaterial, Feldaufnahmen und Sprachklängen, die zu einem Netz von klingenden Bedeutungen werden. Mehr 🔗 …

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