NOW Presseschau: »Keine Barzahlung? Doch – aber keinen Vertrag!«
#Gütersloh, 9. Oktober 2025
Eine #Bäckerei in #Borgholzhausen verweigert #Bargeld. Nur #Karte oder #App. Klingt modern, ist aber juristisch absurd. Denn der #Euro ist gesetzliches Zahlungsmittel – #Bargeld. Steht im Bundesbankgesetz, Paragraph 14. Punkt.
Was die Bäckerei also eigentlich sagt, ist nicht: »Wir akzeptieren kein Bargeld.« Sondern: »Wenn Sie bar zahlen wollen, verkaufen wir Ihnen nichts.« Anders gesagt: Man schließt keine Verträge mit Barzahlern.
Das wäre immerhin ehrlich – und #rechtlich #korrekt. Alles andere suggeriert, das #Gesetz sei veraltet, während man selbst die Zukunft lebe. In Wahrheit verwechselt man #Digitalisierung mit #Diskriminierung. Denn wo keine #Barzahlung mehr möglich ist, endet #Teilhabe dort, wo das #Konto beginnt. #Kinder, #Senioren, #Menschen ohne #Smartphone – sie alle stehen dann buchstäblich vor verschlossener Kasse.
Natürlich darf ein Unternehmen entscheiden, mit wem es Verträge schließt. Aber wer #Brötchen verkauft, bewegt sich nicht in der freien #Marktwelt von #Tesla, sondern im Alltag der Bürger.
Die Formel »Kein Bargeld« ist also keine Innovation, sondern ein stiller Bruch mit dem Sozialvertrag: Nicht der Kunde entscheidet, wie er zahlt – der Verkäufer entscheidet, ob er überhaupt noch an ihn verkauft. Und das ist kein Fortschritt. Das ist die höfliche Rückabwicklung der #Freiheit – an der #Ladentheke.





























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